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Eine historische Figur, die den Versuch unternahm, die Konflikte auf diplomatischem Wege zu lösen, ist der muslimische Herrscher Salâhaddîn Ajjûbi. Nach bitteren Kämpfen, erreichte er schließlich eine gewaltfreie Übergabe Jerusalems und setzte damit erste Anzeichen, den Krieg der Kulturen zu unterbinden.
Eine Konfrontation der Kulturen, die heutzutage regelrecht heraufbeschworen wird, fand im frühen Mittelalter während der 200 Jahre andauernden Kriege zwischen den Muslimen und den Christen auf grausame Art und Weise statt. Dabei ging es in erster Linie um die Vormachtstellung in Jerusalem.
Fahraddîn Râzî (1149-1210), ein vielseitiger Gelehrter, der sich nahezu in allen Wissenschaftszweigen seiner Zeit, wie Koranexegese, Philosophie, Logik, Astronomie, Medizin und Mathematik Wissen aneignete, verfasste zahlreiche Werke von großer Bedeutung.
Aufgrund seiner Vielseitigkeit erhielt er den Beinamen „Allâma“ und war bekannt für seine überdurchschnittliche Intelligenz und seinen Ehrgeiz, die dazu beitrugen, dass er sich in kurzer Zeit Wissen aneignen konnte. Mit seinen Studienreisen in die damaligen Bildungszentren Buhara, Samarkand und Tus machte er sich einen Namen neben anderen Gelehrten seiner Zeit wie Ibni Ruschd al-Hafîd, Muhjiddîn ibni Arabi, Abdulkâdir Gajlânî und Izzeddîn bin Abdussalâm. Seine gute Auffassungsgabe, sein gutes Gedächtnis und seine Fähigkeiten in der Rhetorik machten Râzî zu einem der bedeutendsten Denker des 12. Jahrhunderts. Sein rhetorisches Talent zog Zuhörer aus jeder Bevölkerungsschicht an. Râzîs Ansichten verbreiteten sich durch die Lektüre seiner Bücher und machten ihn über seine Zeit hinweg berühmt.
Serpil Güngördü / Weltbulletin.de
Von den 5000 Schweden bilden die Mehrheit die Frauen, die in den letzten Jahren zum Islam übergetreten sind, “Der Islam ist die einzige Religion, die mit der Moderne übereinstimmt”, sagen schwedische Frauen.
Die Zahl der Menschen in Schweden, die in den Islam übertreten, nimmt von Tag zu Tag zu. Von den 5000 Schweden, die in den letzten Jahren zum Islam übergetreten sind, wurde festgestellt, dass die Mehrheit die Frauen bilden.
bn Chaldun (arabisch: ابن خلدون Ibn Chaldūn, mit vollem Namen ولي الدين عبد الرحمن ابن محمد بن محمد بن أبي بكر محمد بن الحسن Walī ad-Dīn ʿAbd ar-Raḥmān ibn Muḥammad ibn Muḥammad ibn Abī Bakr Muḥammad ibn al-Ḥasan; * 27. Mai 1332 in Tunis; † 17. März 1406 in Kairo) war ein islamischer Historiker und Politiker. Zu Beginn seines monumentalen Werkes al-Muqaddima nennt er sich kurz: Abd ar-Rahman ibn Muhammad ibn Chaldun al-Hadrami عبد الرحمن بن محمد بن خلدون الحضرمي / ʿAbd ar-Raḥmān b. Muḥammad b.Ḫaldūn al-Ḥaḍramī. Nach islamischem Kalender fallen die Geburts- und Sterbedaten auf den 1. Ramadān 732 bzw. 25. Ramadān 808. Ibn Chalduns Betrachtungsweise von gesellschaftlichen und sozialen Konflikten gilt auch als Vorläufer einer soziologischen Denkweise.
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