Jetzt wird es schwierig: ich habe mir vorgenommen, über Fußball zu schreiben. Über Frank Ribéry, der gestern abend von Michael Steinbrecher im aktuellen Sportstudio interviewt wurde. Oder besser gesagt, Franck Bilal Ribéry, denn er ist anlässlich der Heirat mit seiner seiner algerischstämmigen Frau Wahiba, mit der er schon eine zweijährige Tochter hat, schon vor einigen Jahren zum Islam übergetreten und hat den muslimischen Namen Bilal angenommen, nach jenem abessinischen befreiten Sklaven, der als erster zum Gebet gerufen hat. Und Ribéry betet vor jedem Spiel, was wir hier schon mal gewürdigt haben. Da sich jeder, der zum Islam konvertiert, sich seinen muslimischen Namen als sozusagen “spirituelle Zielvorstellung” wählt, ist dieser Namen schon ganz schön hoch gegriffen: von einigen wird Bilal als einer der frömmsten und am höchsten geehrten Muslime genannt.

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