Über den Islam gibt es immer noch viele falsche Vorurteile. Eines davon ist über die muslimische Frau und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Wenn ein Europäer mit euch darüber diskutiert wird er kritisieren, dass das Leben der muslimischem Frau eingeschränkt auf ihr Zuhause ist, nicht genug individuell (wobei sein Verständnis von individuell vor allem das die Frau außer Haus arbeiten soll) ist, Polygamie und ähnliche Sachen. Wenn dieser zugleich eine christliche Sichtweise hat wird er bestimmt, dass Auftreten des Islam über die Ehe und das von ihm gegebene Scheidungsrecht nicht billigen und seine Bedenken darüber erwähnen.

Wir verteidigen uns vor solcher Kritik nicht. Zusammen mit den anderen zeigt uns dies, dass die Sichtweise des Islam über die wichtigen Dinge des Lebens sich mit der Sichtweise der Europäer unterscheidet. Sagen sie ihrem Gesprächspartner, dass sie ebenfalls nicht mit der momentanen Lage in der muslimischen Familie und Gesellschaft der muslimischen Frau einverstanden sind, aber nicht weil sie nicht genug Europäisch ist, sondern weil sie nicht genug Islamisch ist.

Es ist der größte Fehler zu denken alles was wir in den Islamischen Ländern vorfinden islamisch oder sogar den Koranischen Prinzipien entsprechend zu sehen. Dies ist noch bündiger wenn es sich um die muslimische Frau geht. Obwohl die Scharia gleich ist wurde das Thema der muslimischen Frau, von Maghreb bis naher Osten und ferner Osten von dort nach Pakistan und Indonesien Jahrzehntelang anders gehandhabt und wird immer noch. Ein Beispiel ist die muslimische Frau die in Syrien und Palästina um ihr Grundrecht zur Moschee zu gehen kämpfen muss, kann in Pakistan, wo die Scharia ohne Kompensation und in originellster Weise ausgelebt wird eine Frau Bundeskanzler Kandidatin werden (in den Wahlen von 1965 Fatima Cinnah), wobei in Algerien unter der Islam Parole gegen die politische und ideelle Stärke von Europa viele muslimische Frauen mitkämpften. Die heutige Lage der muslimischen Frau wird sowohl von der Scharia, auch von der gegensätzlichen Lage, den Kulturen, Vorlieben und dem moralischen Verständnis der Umgebung beeinflusst. Beispielsweise kennt man die Verschleierung des Gesichtes der Frau in manchen Gegenden gar nicht, wobei es Gebiete gibt wo die Anwendung dieser Praktik zum Dogma erhoben wurde und sie so wie den Glauben selbst verteidigt wird. Jedoch wissen wir ganz sicher, dass die Frauen zu der Zeit von Muhammed a.s. ihr Gesicht nicht verschleierten. Diese Praktik hat zum ersten Mal als Modeerscheinung die Stiefschwester Uleyya von Harun Er-Raschid angewendet. Wie eine Modeerscheinung zum Teil des Islam geworden ist, ist bestimmt eine interessante Studie, doch gewiss ist es, dass Uleyya nicht die Befugnis hat wegen persönlichen Vorlieben Abänderungen in der Scharia vorzunehmen. Die absolute Geschlechtertrennung ist erst am Ende des 10. Jahrhunderts in Erscheinung getreten, dass heißt 250 Jahre nach der Entstehung des Islam, wobei das Harem System von den Byzantinern übernommen wurde und erst in dem Kalifat von Valid dem 2 eingeführt wurde (Philip Hitti, die Geschichte der Araber, Seite 307). Wie auch immer war die Beziehung zwischen Mann und Frau natürlicher und elementarer und von dem Ausgehend den moralischen Werten entsprechender, als die Auswirkung der ersten Quellen noch stärker in den frühen Jahren war. Der genannte Hitti sagt:“In den frühen Jahren der Abessinischen Herrschaft hatte die Frau die gleichen Freiheiten wie seine Emevidische Schwester…Nur, in den frühen Jahren lesen wir nicht von arabischen Frauen, die in der Politik des Staates eine hohe Position hatten, sondern von Frauen die in der Literatur mit den Männern wetteiferten, von Frauen die Gedichte schrieben, von denen die in den Krieg zogen und eine Rolle als Heerführer hatten…usw.(Hitti, im gleichen Werk)

Die Lage der Frau ist nicht nur in der Islamischen Welt auch allgemein, nur eingeschränkt von den Gesetzten, die jene organisiert, abhängig. Hierbei spielen die Sitten, allgemeine Kultur und das Niveau der Moralvorstellung und die Erziehung der Frau eine wichtige Rolle. Unterschiede kann man in der Lage der Frau im Volk und in der Familie sehen, obwohl sich das Rechtssystem von Amerika, England und Skandinavien ähneln, da sie Unterschiedliche Lebensweisen haben, die durch die oben genannten Gründe beeinflusst werden. Islam ist eins. Nur die Anwendung wird verschieden sein, weil dass dies Auslebende Volk entweder Rückständig oder Vorständig ist und dies von dem gesunden oder im Untergang seienden Generation anders Gehandhabt wird. Islam ist in seine eigenen Quellen geschrieben, aber in eine Lebensform eingehauchte Islam, ist zugleich, den islamischen Prinzipien entsprechend, dass was unser Verständnis und unser Herz realisieren kann und dass was wir in unserem Wunsch wollen. Aus diesem Grund können wir, aus den islamischen Prinzipien herausgehend für die Zukunft der islamischen Frau, in eine menschliche Würde angemessene und der islamischen Widergeburt wichtige Form bringen.

Den Islam von den anderen Religionen und besonders dem Christentum unterscheidende Faktor ist das, was man als anti Erotik nennen kann. An vielen Stellen des Koran können wir in einer verblüffenden weise sehen wie unmittelbar der Koran die Beziehung von Mann und Frau, die Hygiene und die Wichtigkeit und die Notwendigkeit der Maas erörtert und somit dem Volk als eine Art Medizinbuch dient. Im Koran sind keine verschönerten Hypothesen, sondern viele elementare und blanke Realitäten.

Dass manche Verse aus dem Koran und aus dem Leben von Muhammed a.s. einige Beispiele erwähnen und somit den Islam und Muhammed a.s. wegen seinem Privatleben und seinem Verhalten dem gegenüber angreifen hat diesen Grund.

Den Islam vor diesen Beschuldigungen zu schützen ist nicht nötig. Dem entgegen müssten wir offen sagen: Im Islam gibt es ein Privatleben. Dieser nimmt Partei am natürlichen Leben, der Liebe und des Glückes genau wie dieser Partei an Gesundheit, Hygiene, Stärke, Mut, Kampf und Reichtum und ist zugleich der Gegner von extremen zühd(von den diesseitigen Vergnügen entfernen) und der Zügellosigkeit ist. Der Islam will für den Menschen neben dem Glück im Jenseits auch das Glück im Diesseits, wo vorher die Hände im Gebet verbunden sind, wird ihnen hiernach gestattet die Hände den Glück bringenden Sachen des Lebens zu strecken. Die islamische Moral will weder lehren was verboten ist, noch unseren Durst stillenden Wasser ein Hindernis sein. Das einzige was er will ist, dass wir die „Grenze nicht überschreiten“(im Koran oft vorkommende Begriff), Glück und Vergnügen in einem bestimmten Rahmen abläuft, und was die Frauen angeht „ihnen nicht wie zügellose Männer, sondern keusch zu nähern“(Koran: Nisa, 34).

Der Islam will die Lust nicht verschwinden lassen, sondern dass sie kontrolliert wird. Will den Sex nicht ersticken, sondern hat den Anspruch ihn zu disziplinieren. Da wo das Natürliche vorhanden ist nicht der Teufel, sondern Allah und Sein Werk.

Aus diesem Grund kann man den Islam mit den Begriffen wie Gebet, die Opferbereitschaft, Reue, zühd (sich der Welt entziehen, auf spiritueller Basis), die Wohltat und Liebe erklären. Körper, Vermögen, Auseinandersetzung, Gerechtigkeit, Gesundheit, Wissen, Belohnung und Macht sind Begriffe sind unvermeidlich. Jedoch um den Islam wirklich zu verstehen müssen wir diese Begriffe anders als die westliche Gesellschaft, so wie es hören und ersehen, verstehen.

So wie der Abdest(Gebetswaschung) keine simple Waschung ist und Zakah nicht einfach eine Armensteuer ist, ist die Welt so wie der Islam sie annimmt und aneignet nicht wie im Westen Materialistisch. Wenn ein Glaube dazu aufruft die Welt zu regeln und somit seine Grenzen übersteigt, erst dann bekommen Begriffe wie Auseinandersetzung, Wohlstand und Macht eine Art moralische Bedeutung, die übermäßig und absolute Eigenschaften einer Sache sind.

Der Islam schlägt das entgegensetze Leben nicht, sondern er erfüllt, dass das Privatleben, das Vergnügen, sogar Sex in Grenzen abläuft. Dies war für die Millionen Massen die einzige Realität und ist sie immer noch. Die Zügellosigkeit und das Übermaß zeichnete nur einen kleinen Teil der Gesellschaft aus, aber in der Literatur unstabil oder in ausgrenzenderweise in den oberen Schichten und im Schloss auftaucht, dass dem einfachen Leser einen falschen Eindruck über die Lage in den muslimischen Gesellschaften und über ihre generelle moralische Lage geben kann. Zugleich wir in der islamischen Geschichte über Puritanismus und Unzucht berichtet. Dies ist kein Wiederspruch: Strenge Verfolgung, Stränge und Puritanismus war geltend für den Haushalt der normalen Menschenmassen, Prostitution war in den Schlössern vorhanden.

Den Körper zu erzwingen, sich von Sex und Gefühlen fernzuhalten ist fern von den Möglichkeiten eines normalen Menschen und kann dazu führen, dass das Gegenteil passiert; manche könnten wie im Westen der Fall ist zu Sexwelle führen. Kierkegaard sagt, dass wegen der Antierotik Standpunkt der Kirche ein Geschlechtsproblem aufgetaucht ist, Denis de Rugemont jedoch (die Mythologie der Liebe) „Erotik, wiederspricht sich Jahrhundert um Jahrhundert dem Verlangen des normalen Menschen, nur in durch die Christlichen Normen und der Christlichen Moral schwankende Europa zu Komplexitäten geführt hat“. Eigentlich, ist das Europäische Volk zur gleichen Zeit, von den beiden Gegensätzlichen Ideologien ausgehend sich entwickelte, zum einen Christlich extrem antierotisch und gleichzeitig „ glaubt sie daran, dass dies das einzige Leben es sich zu leben lohnt“ Materialistisch. Als sich herausgestellt hat, dass die auf dem Christentum gestützte Alternative unerreichbar ist, hat die zweite (Materialistische) Idee den Sieg errungen, ohne darauf zu achten ob sie im praktischen Anwendbar ist. Der Islam forscht und findet, wie auch in anderen Sachen, die Mitte wie auch bei der Angelegenheit des Geschlechtlichen Lebens. Dieser, war die Philosophie der Möglichkeit und ist sie immer noch.

Ist der Islam Anhänger der Gleichheit der Frau?

Die Antwort, ja und nein.

Wenn gemeint ist als Mensch, als Gleiche und Gleichwertige Person, mit ethischen, moralischen und menschlichen Verpflichtungen, dann ja.

Wenn wie in Europa die allgemeine Gleichheit verstanden wird und gemeint die Gleichheit der Verpflichtungen in der Familie und in der Gesellschaft ist, dann nein.

Die Frage Überlegen oder Unterlegen kann man nur, wenn man über eine gleiche Sache spricht, stellen. Frauen sind weder länger oder kürzer, sie sind ganz simple anders als die Männer und mit einem simplen Vergleich wäre die Frage wer kürzer oder länger ist irrelevant. Die Frage ob das Herz oder die Lunge wichtiger ist, ist albern. Diese Organe sind in ihrer Funktion unverzichtbar und erst ihr Unterschied, gibt in ihrer Beziehungen untereinander ihnen verschiedene Werte.

Den Satz sollten wir uns merken: Nach dem Koran sind die Pflichten im Glauben von Frau und Mann restlos gleich. Für Mann und Frau, sind keine Unterschiede in dem aus den bekannten 5 Säulen des Islam (die Schahada, das Salah, das Fasten, das Zakah und die Pilgerfahrt) herausgehenden Pflichten und den Verantwortungen. Was der Koran über moralische Pflichten entscheidend gesagt oder durch schweigen geduldet, für die gilt dies auch. Die Verantwortung ist gleich, demnach ist auch der Wert gleich, weil in jedem Gesetz der Wert, das Fundament der Verantwortung ist.

Bei Forschungen über den Unterschied der Intelligenz zwischen Mann und Frau hat sich herausgestellt, dass sich nicht das Niveau, einen Unterschied in der Qualität gibt. Frauen haben bessere Testergebnisse bei Sachen die mit Aufmerksamkeit und Auswendig lernen zu tun haben. Männer jedoch haben bessere Testergebnisse bei Sachen die mit Zahlen und mechanischen Probleme zu tun haben. Intelligenz die einen Grad von Genie haben kann man nur bei den Männern sehen, doch bei den Frauen gibt es weniger geisteszurückgebliebene. Die Intelligenz des Mannes ist freier und mehr auf die Umwelt bezogen ist; die von der Frau ist weniger frei und bezieht sich mehr auf das Leben, die Persönlichkeit und den Gefühlen. Der Grund dieser Situation ist der Unterschied vom Ausgang des Lebens und deren Weiterführung. Die Frau ist das Symbol der Produktivität, der Geburt und der unendlichen Veränderung der Generationen. So ist sie die Protagonistin über die über alles wichtige Mannigfaltigkeit des Lebens, in dem Ausmaß ihres Willens und ihrer Intelligenzen. Der Mann jedoch ist hier nur ein verwirrter Zuschauer oder ein bisschen mehr als dies. Hier steht nicht die Frau gegenüber einem Mann, sondern die Mutter ihrer Kinder zu ihrem Vater. Hier ist alles so wie es sein sollte und so wie es genötigt ist. Bei diesen ersten Beziehungen ist die Frage Gleichheit sinnlos und dies zu diskutieren wäre komisch.

Wenn es im Islam die Angelegenheit der Frau gibt, dann ist der Name der Lösung dieser Angelegenheit die Mutter. Für die die mit der vorgeschlagenen Lösung der Unabhängigkeit und Gleichheit der Frau nicht einverstanden sind sollte man diese Antwort geben: „Der Islam hat die Frau nicht erniedrigt, ihr habt die Mutter erniedrigt.“

Eigentlich hat die Natur für die Frau vor jedem menschlichen Gesetz, ja sogar vor den Gesetzen des Islam, überlegene und Priorität habende Gesetze festgestellt. Der Islam jedoch, ist die Erweiterung, in der Entwicklung stehenden Menschen, zu der Natur.

Dass heißt, dass die Aufgabe der Mutter nicht erniedrigend ist. Dementgegen ist sie heilig und hat einen hohen Stellenwert, bloß die Menschen erniedrigen dies. In der Kneipe als Kellner arbeitende und Tiere aufziehende Frauen bekommen eine Rente, aber Frauen die 3, 4 oder mehr Kinder gebären und erziehen bekommen für diese Realität keine Rechte, die ein Beispiel für solche Absurditäten sind. Einst, verbeugten sich die adligen im Volk, als Ehrerbietung an kommende Mütter, wenn sie an Schwangeren Frauen vorbeigingen, im XX. Jahrhundert jedoch wird die Mutter in den Statistiken als „nicht arbeitende Person“ bewertet, dass heißt das sie zu den „anderen nicht arbeitenden Faktoren“ dazu gezählt wird. Es gibt Schulen für Frauenschneider, für Frauenfloristin und sogar für Ballerina, aber genau wie für Arbeiter ohne Qualifikationen gibt es keine Schulen für Mütter. Wir sind in so einer Situation, dass in öffentlichen Schulen für Mädchen ein extra Fach mit dem Namen „Mutterschaft“, mit großer Wahrscheinlichkeit, als dem Gleichheitsprinzip verletzend gesehen wird. Mit Leichtigkeit kann man sagen, dass die Mutterschaft nicht als etwas Gesellschaftliches angesehen wird, sondern als „Privatsache“ der Betroffenen. Die Vermittlung des Schlechten und die Sünde sind öffentlich. Jeder sieht dies und ist sich dem bewusst, aber alles läuft so weiter als ob das keiner sehen würde. Wie kann man zu dieser Situation kommen?

Dieses Mal ist die Antwort in der Ökonomie der zeitgenössischen Gesellschaft. Die sich in den letzen 2 Jahrhunderten wie ein Gewitter verbreitende Industrie, brauchte noch mehr und billigere Arbeiter. Wo sonst konnte man schon mehr und billigere Arbeiter bekommen als die Frauen, die die Hälfte der menschlichen Generation ausmacht? Heutzutage macht die Frau in der gesamten Arbeitskraft in Amerika 32% (mehr als 22.5 Millionen), in Deutschland 37%, in Japan 40% und in der sowjetischen Russland 45% aus.

Das heißt die Gleichheit wahr nicht das Problem. Der Vorteil und der generelle Geist der Industriezivilisation war das eigentliche Problem.

Den Frauen sagte man: „Dass du Mutter wirst und auf Kinder aufpasstest ist unnütz; du musst Arzt, Journalist, Geschäftsfrau, Repräsentantin einer Institution werden.“ Nur unter den 22,5 Millionen der Arbeitenden Frauen in Amerika, den 30 Millionen in Russland und den 15 Millionen in Deutschland ist von weniger als 2% an Ärztin, Journalistin und Künstler die Rede. Der Restliche Teil, also mehr 95% findet sich in Bauernhöfen und in Fabriken, und hier als Zugabe zu einer Maschine am Tag 7-8 Stunden ein monotone Arbeit verrichtend oder auch bei einigen Institutionen eine am Arbeitstisch von Tag zu Tag unschönere Arbeit verrichtend, wieder. Die Frau ist nebenbei der Mutter auch zur gleichen Zeit Ehefrau, auch eine Art Arzt, Koch, pediyatrist, diyetisyen, hijyenist, Pädagoge, Verwalter des Haushaltes, Schneiderin, Floristin und Dekorateurin. Manche würde dazu „Hausingenieurin“ sagen. Jene die um jeden Preis die Unabhängigkeit der Frau vorschlagen, bleibt die Frage offen wie sie es schaffen in der Tagesordnung zu halten, dass die Arbeit in der Fabrik kreativer und weniger monotoner als die Arbeit der Frau zu Hause ist. Anderer Kinder (als Lehrerin oder Erzieherin) zu erziehen wird als kreativ gesehen, seine eigenen Kinder zu erziehen als erniedrigend, als überdrüssig und nicht anerkannte (den Wert unverständliche) von vielen als dem Haushalt Bedeutungslose Teil wahrgenommen.

Die Frau steht den gleichen Umständen in der Poltischen Karriere gegenüber. Heutzutage sitzen im Amerikanischen Parlament nur 17 Frauen. Im Jahre 1964 waren in den Englischen Wahlen unter den konservativen nur 4 Frauen, bei der Arbeiter Partei 5% Kandidatinnen. Bei den nächsten Wahlen im Jahre 1966 waren unter den gesamten Kandidaten der Parteien von 1.707 Kandidaten nur 80 Frauen, korrekter weniger als 5%.

Wenn wir zu der Lage von Mann und Frau kommen, bei dem Bereich der Industrie und den Amtlichen, kann man auffallende Ergebnisse bei der ungleichen Behandlung zwischen Geschlechter sehen. Beim Vergleich mit den Männern, ist der Durchschnitt des Verdienstes der arbeitenden Frauen in England 59%, in Deutschland 63% und in Japan sogar 43%. Eine Arbeitende Frau erzählt: „Ich erwache morgens um sechs, ohne ausgeschlafen zu haben wecke ich meine Kinder und ernähre sie, ziehe uns drei an und beeile mich in den Kindergarten und von dort aus gehe ich zu meinem Büro. Bis mittags 14 Uhr bin ich hier, beeile mich in den Kindergarten, von dort nach Hause Mittagessen zubereiten, wasche die Wäsche, räume das Haus auf, ernähre die Kinder, wasche die Klammotten der Kinder, ernähre die Kinder noch mal und wasche sie, nähe ihre Kleider und bügle sie. Seit einem Jahr gehe ich nicht ins Kino. Ich habe nur einen Wunsch; gut ausschlafen, und wenn wir zu meinem Privatleben kommen, fühle ich, dass ich nicht existiere“. Die Frau kann nicht als Mutter die Stelle füllen, die absoluten Wert. Keiner der die Frau als Mutter umstößt kann Hochachtung und Wichtigkeit hinzufügen, weil das Recht der Mutter nicht nur unantastbar ist, sondern ist zur gleichen auch das älteste Recht das die Menschheit kennt. Die mit nichts anderem Vergleichbare Neigung zu dieser Fähigkeit, macht sie vielleicht zu unschönen Arbeiten ungeschickt. Mehr Herz, Instinkt, dem Tod und allen anderen Schwierigkeiten trotzend gedankenloses Beharren brauchende Aufgabe der Mutter, macht es fast unmöglich rechnerische, kalte (gefühlslose) Bewertungen, Amtliche und Arbeiten mit leblosen Sachen zu erledigen. Monotone Arbeit ist der Natur der Frau zuwider. Wollen sie nicht von der Frau, dass sie Richter oder Zeuge wird. Ihr Kind oder ein Mensch den sie liebt wird niemals schuldig sein. Mit dem Wahrnehmen dieser Tatsache senkt der Koran nicht den Wert der Frau als Mensch, nur nimmt er Sachen wahr die wir Menschen manchmal nicht wahrnehmen.

Doch bevor wir Respekt für die Mutter fordern müssen wir vorerst fordern, dass die Mutter sich selbst respektiert. Ist es nicht so, dass eine Frau die 2, 3 oder mehr Kinder geboren und aufgezogen hat ihre Aufgabe als weniger Wert einschätzt, gegenüber den anderen Frauen, die Ingenieur, Tierärztin oder Direktor einer Telefonzentrale sind? Das Verhalten des Volkes zwingt sie eine solche Gesinnung zu haben und unterstützt ihre Gesinnung. Jede Mutter sollte wissen, was der berühmte amerikanische PSIKINALIST Professor Theodor Reick in seinem Buch „Die sentimentale Veränderung der Geschlechter“ erwähnt hat:“Wir Männer gestehen mit Freude, dass wir Intelligenter und in vielen Bereichen verschiedene Erfolge gehabt haben. Jedoch sind uns Frauen etwas viel wertvolleres gegeben worden. Wenn wir nicht wären würde die Menschheit aussterben. Wir sorgen dafür, dass auf der Welt Kinder und in den kommenden Generationen sowohl Männer und auch Frauen ein Leben weiterführen können“. Bei dem bekannten Verhältnis klappt es nicht, dass die arbeitende frau und das Kind davon unversehrt bleiben, jedoch hat das Kind wahrscheinlich den meisten Schaden, weil sie an jemanden anvertraut werden, die nicht wegen Liebe sondern wegen Geld arbeiten. Das Kind ist nur für seine eigenen Eltern und in seinem eigenen Haus eine Persönlichkeit. Im Kindergarten ist er oft für die Erzieherin ein Gegenstand unter den anderen Gegenständen. Kindergärten, Grundschulen und Heime erziehen und bilden nur wenig, diese Institutionen lassen den sentimentalen Teil ungebildet und ungepflegt und passt und beschützt sie nur. Ich weiß, dass der große Rousseau dies sagte: „Um einen Menschen wahrlich zu erziehen muss ein Mensch ein Vater oder etwas höheres sein. Und ihr überlässt diese Aufgabe ruhig Menschen die für Geld arbeiten“. Und „Wollt ihr alle zu ihrer eigentlichen Arbeit umkehren, dann fängt mit der Aufgabe bei den Müttern an. Ihr werdet überrascht von der Verwandlung sein. Von dieser Verrücktheit geht jede Bosheit hervor“. (J.J. Rousseau: Emil)

Einem jungen Wesen wie das Kind kann so wie die von der Natur bestimmte und von der Mutter und der Familie gegebene Wärme kein Volk mit ihrem reichen Takelwerk bieten. In diesem Zusammenhang können wir uns von den Nazis versuchten „Kinder“ anschauen, die versucht haben die Elite des Deutschen Volkes dort zu kreieren und zu erziehen. Nördlich aussehende, Männer mit blonden Haaren, wurden mit ausgewählten Frauen „gepaart“ und aus dieser „Eheschließung“ geborene Kinder wurden dem Staat anvertraut. Diese haben nie ihren Vater und ihre Mutter kennen gelernt, denn der Vater trennte sich sofort, die Mutter nach der Geburt. Professor an der Universität München und ein vorzüglicher PEDIYATER Theodor Helbige ist nach dem Krieg bevor diese Heime abgeschafft worden sind nach einer Untersuchung zu dem Entschluss gekommen, dass die Kinder physisch und seelisch zurückgeblieben sind. Er machte dies so bekannt: „Oft waren ihre Gesichter schön und beinahe alle hatten blonde Haare und blaue Augen. Aber wenn man von nahem guckte, bemerkte man die Eigenschaft des leeren Blickes eines Idioten (geistig zurückgebliebenen). Diese Kinder waren sowohl seelisch und auch physisch zurückgeblieben“. Nach inoffiziellen Angaben sind 11.000 solcher Kinder in Deutschland geboren. Zu den gleichen Ergebnissen ist auch der amerikanische Psychologe Renne Spitz, zu der Wirkung der Liebe der Familie, Mutter und Vater zu der Seele und Erziehung des Kindes, gekommen. Professor Spitz hat Kinder die in Krankenhäusern geboren sind und Kinder die in reichen Familien in den konformen und von Dienern vollen Häusern geboren sind betrachtet und verglichen. Er hat festgestellt, dass Kinder die wegen ihrer beschäftigten Eltern ihnen nicht viel Interesse gezeigt und deswegen den Dienern anvertraut wurden nicht entwickelter waren als Kinder die in Krankenhäusern aufgewachsen sind, aber bei ihren Müttern waren. Die zeitgenössischen Probleme der Jugend sind im Kern, ungelöste Status und sind von der unbekannten Rolle der Mutter und der Familie im Volk abhängig.

Kann eine Frau die Mutterschaft und die Arbeit außer Haus zusammen bewältigen? Lassen wir für einen Moment die Probleme im Gefühlsmäßigen Teil weg und bewerten nur den technischen Teil.

Die Ärzte und die Soziologen sind der gleichen Meinung, dass das Kind, bis das Alter 3 erreicht, von der Mutter allein gelassen werden sollte. Dies ist eine Zeit wo das Kind nur mit seiner Mutter leben kann und keiner könnte diese Aufgaben ersetzen. Dementsprechend wurde nach dem II. Weltkrieg in fast allen Ländern der Mutterschaftsurlaub um einen erheblichen Teil vergrößert. Ich glaube den Mutterschaftsurlaub können die Frauen in Ungarn (2.5 Jahre) und in Amerika (2 Jahre) verwenden. Der in den anderen Ländern kurze Mutterschaftsurlaub ist keineswegs ausreichend, was von der ungenügenden materiellen Stärke der Länder abhängt. Ein Mutterschaftsurlaub von 3 Jahren ist die einzige richtige Lösung.

Nach der in der Wissenschaft als „Die einfache biologische Reproduktion der Gesellschaft“ genannte, muss eine Frau mindestens drei Kinder zur Welt bringen um die minimale Anzahl der Geburten zu erreichen. Heute wird eine Familie mit 4 Kindern in einem entwickelten Land als optimal angesehen.

Die Medizin behauptet, dass die beste Zeit für die Frau eine Geburt zu machen in den Jahren von 20-30 ist.

Aus den letzten drei Feststellungen geht heraus, dass die Frau kurz nach der Pubertät /mit 20 Jahren, in ein Zeit kommt, die ungefähr 10 Jahre andauert und jede Außer Familiäre Arbeiten ausschließt und das übergehen in die Mutterschaftphase erfordert. Ist etwa notwendig, dass eine Mutter mit 30 Jahren mit Kindern von 3-10 Jahren eine außerhaus Karriere anzufangen? Eine klare und bestimmte Antwort auf diese Frage wir in den meisten Fällen die Praktik geben.

Hier könnte man den Einwand einlegen, dass man ohne die Arbeit von millionen Frauen eine heutige Industrie sich nicht mal erträumen könnte, die meistens ihre Arbeitsaufgaben mit Erfolg die Männer ersetzen und sogar erfolgreicher sind. Was wäre die amerikanische Ökonomie, wenn eines Morgens, jeder dritte Arbeit auf ewig zu Hause bleibt. Hatte die Frauenarbeit nicht enorme Einflüsse bei der schnellen Entwicklung der fortgeschrittenen und reichen Länder?

Zu versuchen diese komplexe Frage zu beantworten würde den Zweck dieses Artikels sprengen. Zu der Lösung als eine kleine Zugabe dienend sage ich aus, dass in den fortgeschrittenen Ländern die viele Frauen angestellt haben zur gleichen Zeit auch eine erschreckende Menge verschwendet wird. Einer hat den Namen „die Konsum Zivilisation“ unserer Zivilisation gegeben. Als Beispiel die Amerikanischen Wirtschaftler warnen ihr Volk, dass die Menschen in einer noch nicht gesehenen unfruchtbaren Weise den Segen verbrauchen, welches in einer erschreckenden Weise verbreitet und mit einer Explosion zum Ende kommen kann. Die Fortschrittlichen Länder verbrauchen pro Jahr nur für Kosmetik Artikel 15 Milliarden. Nach der Feststellung von der Zeitschrift „Newsweek“ werden 2/5 aller Verbrauchten persönlichen Sachen, aus Luxus verbraucht. Amerikas riesiger Werbungsmechanismus, gibt für oft sonderbare Produkte jährlich 14 Milliarden Dollar aus. Ein Wirtschaftler behauptet, dass 100 von den Produkten die so bewerbt werden 80 nach einiger Zeit als nutzlos und sinnlos angesehen und vergessen werden. Die heutige Welt zahlt nur in einem Jahr 200 Milliarden Dollar für die Rüstung. Die Summe dieser Ziffern, überschreitet den Wert, der weltweit durch das Arbeiten der Frauen erlangt wird. Das heißt, wenn wir in unserer nationalen Ökonomie nicht Ertrag gebende Ausgaben kürzen, können wir so eine noch gesundere, noch bessere und noch geistreichere junge Generation erhalten, was ohne Zweifel eine gute Sache ist. So kann nur der Reichtum der Nation wachsen.

Die bestehende Stufe der Ökonomie, eine gewisse Sparsamkeit und Produktion in eine klügere Weise strukturiert, könnte für eine Lösung wichtige Chancen anbieten. Nur sind wir in einer Automatisierungsepoche, welches dazu führen kann, dass die Arbeitszeiten verkürzt und somit das Arbeiten von vielen Frauen und Männern nicht mehr erfordert.

Aber man sollte nicht aus allen was gesagt wurde begreifen, dass die Frau von der zeitgenössischen Ökonomie und dem Öffentlichen Leben ganz ausgeschlossen werden sollte. Es ist notwendig zu sagen, dass in den islamischen Quellen keine, der Frau außer Haus zu arbeiten und Aktivitäten verbietende, Urteile gibt. Das von der Scharia offenen Urteile über die Ungebundenheit des Besitzes der Frau bei der Eheschließung, das Recht der Verfügungsgewalt das von ihr verdiente Geld oder das sie als Erbe übernommen hat, könnte als relative Recht der Frau unabhängig zu produzieren gesehen werden. Außerdem gibt es vertrauenswürdige geschichtliche Quellen, dazu, das zu verschiedenen Epochen, muslimische Frauen an Kriege und Literatur Tätigkeiten beteiligten. Manche Situationen kommen einem entgegen, wo es unvermeidlich und notwendig ist Frauen einzustellen:

-Die Frau hat keinen Gatten, demzufolge muss sie für den Lebensunterhalt ihrer Kinder oder ihrer Eltern sorgen.

– Die Frau hat keine Kinder oder hat ihre Kinder schon aufgezogen, so kann sie ihre Zeit draußen für wichtige Dinge verwenden;

-Bei Arbeiten die für die Frauen natürlich geeigneter sind und in denen sie Begabungen haben.

-Bei Kriegen und generell außergewöhnlichen Situationen (wenn 3 Millionen fähige Frauen im Jahre1940, als die Englischen Männer an die Front gingen ihren Platz nicht eingenommen hätten, wie wäre wohl der Krieg ausgegangen mit Fragezeichen.)

Egal was die Antwort auf diese Frage ist, die islamische Denkart, fordert, dass das Mutterschaftsgefühl und die Kinder nicht zum Opfer werden.

Die islamische Welt sollte von dem Westen, die Arbeitseinstellung und Organisationsverständnis, wissenschaftliche Arbeitsmethode und Technik übernehmen, jedoch beim Innenleben, bei der Lebensphilosophie, die moralischen Vorstellungen und Familienleben ist Europa kein Vorbild. In manchen Fällen ist die europäische Lebensweise, ein Beispiel dafür wie man nicht leben sollte.

Hier einige auffallende Ergebnisse(veri) und Feststellungen:

Ab 1920 haben sich die Scheidungsanzahlen in Skandinavien um ein 4 Faches vergrößert. In den Skandinavischen Ländern endet jede siebte Eheschließung mit der Scheidung. 50% der Gründe für eine Scheidung ist eine Affäre.

Alle Eheschließungen in Kalifornien im Jahre 1960 endeten die Hälfte der Summe aller Eheschließungen mit der Scheidung. Nach der letzten Volkszählung sind in der EU mehr als 21 Millionen ledige, Witwen und geschiedene Frauen. Dr. Ayrin Coselin (ein Psychologe) benachrichtigt, dass die amerikanischen Männer in den Ruin gestürzt wurden, als Resultat zur Anstellung der amerikanischen Frauen in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt. „Wir schreiten voran zu einer Gesellschaft, die von männerhaften Frauen und von frauenhaften Männern gebildet wird“. Ein große Anzahl an vorzüglichen Wissenschaftler sind der gleichen Meinung, dass die Annäherung der Geschlechter und die Vertauschung der Rollen in der zeitgenössischen Gesellschaft weiterhin besteht, die die offenen Eigenschaften des Verfalls sind und in der letzten Stufe für beide Geschlechter von großem Verlust sein wird.

Der amerikanischen Psychologen Abram Kardiner und Kermit Menhlinger sind, obwohl sie unabhängig voneinander erforscht haben, zu dem gleichen Entschluss gekommen, dass das Ereignis der geschlechtlichen Kälte der Frauen und dem unfähig sein der Männer, in dem Maas, wie es in der heutigen zivilisierten Welt noch nie gegeben hat. Nach Kardiner ist „der größte Grund dieses geschlechtlichen Defektes die Vertauschung der Rollen der Frauen und Männer“.

Der genannte Theodor Reik jedoch behauptet, dass der amerikanisch genannten Lebensstil mit der Entblößung der Frau von Tag zu Tag, der nach und nach Verringerung der sexuellen Potenz des Mannes und somit der Öffnung der Wege für jede Art von Abart, endet.

Prof. B. Jazzo erklärt, als er über eine Umfrage, die unter den Schülern einer Französischen Oberschule durchgeführt wurde, sprach: „Es gab eine große Anzahl verschiedener Antworten. Eine große Anzahl an Mädchen hat als Sinn des Lebens festgestellt, die Unabhängigkeit und ein gemütliches Leben. Unter ihnen hat nur eine geringe Zahl Kundgegeben Anhänger, eines Familienlebens zu sein“. (Entnommen aus dem von ihm überreichten Manifest zu dem weltweiten XVI. Bonner Psychologie Kongress). Eine große Anzahl an Ländern, gehört, wegen der von Tag zu Tag verringernden Geburtenrate demzufolge Bevölkerungsabnahme, zu der Kategorie der alten Nationen. Das Jahr 1951 wurde wegen der neuen Geburtenrate als Katastrophenjahr festgestellt. Nur verringerte sich die Bevölkerungsrate stetig das 1966 im Vergleich zu 1951 sich um die Hälfte verringert hatte. Der gleiche Zustand war auch zwischen den beiden Kriegen in Frankreich der Fall, heute jedoch ist die Lage besser.

Die 5 Skandinavischen Länder bewerteten, vor kurzer Zeit, einen Vorschlag, in einer aus den Parlamentsmitgliedern bestehenden Nord Beratungskommission, wegen der Familienkrise zu Änderungen im Familienrecht. Nach diesem Vorschlag muss es nicht unmittelbar zu dem Scheidungsrecht kommen, wenn eines der Ehepartner betrügt, umso interessanter ist jedoch, die Legitimierung des Betruges in der Ehe, und dass dies für die Rettung der Familieninstitution gemacht wird(!?). Zur gleichen Zeit werden in Schweden und Norwegen in seriösen Versammlungen debattiert, dass einer der Anhängern der Ehe ist das Recht haben sollte dann sich scheiden zu lassen wann er will, dass für beide Geschlechter Bordelle geöffnet werden usw. Um die Lösung zu finden wird von einer Hölle in eine tiefere hinein getaucht. Aber auf diesem Weg gibt es keinen Ausweg.

Dieser schwere Zustand findet Platz in den Werken von Beckett, Ionescu, Adam und Camus, die Schriftsteller absurder Dramen sind und die moralische und seelische Ausweglosigkeit des zeitgenössischen Menschen in allen Dimensionen beschreiben. In dem Werk „Wer hat Angst vor Virginia Woolf, dass auch bei uns vorgeführt wurde, sagt der berühmte Dramen Autor Albee, wie auch schon Simone und Bouvoire, indem er das Drama der zeitgenössischen Familie als tatsächliche „Familien Hölle“ beschreibt: „Es ist ein Vorfall das so oft vorkommt, dass uns als normal erscheint und nicht einmal bemerkt wird, tatsächlich ist es das größte Unheil unserer Gesellschaft“.

Diese Sachen sind nur eine Strecke und wenn wir alles in einem auswerten, können wir den generellen seelischen Zustand darstellen, wie auch vor kurzem Herbert Marcuse „die Mitternacht einer Nacht der Welt“ beschrieb.

Der Islam ist auf den Weg einer Wiedergeburt. Aus diesem Grund kann für ihn eine veraltete und verlorene Welt nicht Vorbild sein, wie reich und stark sie auch sein mag.

Wenn es nötig ist ein paar Worte über Polygamie zu sagen:

In der Islamischen Gesellschaft im praktischen Leben eine kleine und episodische Wichtigkeit habende Sache, ist die restliche Welt offenbar in Sorge.

Das die Europäer die Polygamie ächten ist zugleich eine abnorme Lage der Zweischneidigkeit. In den Islamischen Ländern sind von 1000 Ehen ist nur eine Polygamie. In Europa durchgeführte anonyme Umfrage zeigt uns ein Gegenteiliges Bild: Von 1000 Männern ist nur Einer seinem Versprechen der Keuschheit treu geblieben. Europa begnügt sich mit der Abbildung der Monogamie. Der amerikanische Schriftsteller Irwing Wallace macht in seinem Werk „27 Frauen“ Bewertungen über die Mengen der geheimen Polygamie in der amerikanischen Gesellschaft. Das Buch beruht auf die in Amerika über dieses Ereignis gemachte wissenschaftliche Feststellungen.

Allah hat einen Mann und eine Frau erschaffen und in der Natur gehen diese 1:1 Verhältnisse auf eine unbegreifliche Weise weiter. Nur außerordentlichem Ereignis kann diese Beziehung für eine kurze Zeit stören. Hier wird klar, dass eine Ehe mit einem Ehepartner mit der Natürliche ist. Warum hat der Koran eine klare rückständige Lebensweise des Zusammenlebens von Mann und Frau, die Polygamie, erlaubt?

Möglicherweise ist die wahre Antwort diese: Weil sie die Unzucht entscheidend verboten oder sich mit der Europäischen Art der Monogamie abfinden kann.

Das heißt, dass das Problem hier nicht die Wahl zwischen Polygamie oder Monogamie Familie ist. Die Wahl ist zwischen in der Islamischen Gesellschaft wenig vertretene, aber offene Polygamie und im Westen verbreitete, aber geheime Polygamie. Falls man Polygamie aus der Welt schaffen wollte, könnte in der Islamischen Welt ein Rechtsspruch dafür ausreichen. Aber die unrechtliche und als verboten gesehene Art der Europäischen Polygamie kann man auf keine Weise aus der Welt schaffen, weil es in der Vergangenheit und Heute sich zu einer Lebensweise entwickelt und kann nur mit dem Volk selbst beseitigt werden. Der offene oder der heimliche Umgang mit Polygamie ist sehr komplex, aber wenigstens nach dem Islam, wenn die Islamische Wiedergeburt und Fortschritt an Stärke und Kraft gewinnt wird die Sache mit den mehr Partnern, im Vergleich, begrenzen. Der Schüler von Afgani und Abduh und Befürworter der Islamischen Wiedergeburt der Gelehrte Kasim Amin, kritisiert schon am Anfang dieses Jahrhunderts in einem seiner Werke in einer strengen Weise die Polygamie und hat somit das Verhalten in dieser Angelegenheit in einer Weise hervor gelegt. Heute kann in Pakistan, Iran und in Ägypten ein Mann nur mit Gerichtsauschluss und der Erlaubnis seiner ersten Frau, eine zweite Ehe eingehen. (Kadina sorulan polgami’nin vay haline!???)

Es sieht so aus, dass belesene Frauen mit Bravour das vervollständigen, was die Männer aus den Augen verlieren.

Heute versucht die Islamische Gesellschaft in einem Kampf sich selbst zu finden und Probleme zu lösen die nicht vorhanden sind. In diesem Kampf sind Triumphe und Niederlagen. Nur um mehr Triumphe als Niederlagen zu erleiden, brauchen wir die Hand, Herz und Verstand, bei diesem Kampf, die die Hälfte der Islamischen Welt ausmachenden Frauen.

Die muslimische Frau muss eine neu Genration gebären, aufziehen und ihnen den Islam und den Iman für die Zukunft geben.

Dieser, kann nur erziehen und aufziehen, wenn sie auch erzogen und ausgebildet ist.

Genauso wie die Islamische Wiedergeburt für die muslimische Frau etwas ausrichten wird, wird die muslimische Frau das gleiche und noch viel mehr für die Wiedergeburt anstellen.

Oktober 1968 Aliya Izzetbegovic