China Muslim

Die Volksrepublik China, eines der flächenmäßig größten Länder der Welt, in dem etwa ein Viertel der Weltbevölkerung lebt, hat durch seine wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren immer wieder das Interesse der Weltöffentlichkeit auf sich gezogen. Dabei geht mit der zunehmenden wirtschaftlichen Aktivität auch ein verstärktes Interesse an internationalen Entwicklungen einher. Während sich China zur Zeit des Kommunismus im Wettstreit mit der sozialistischen/kommunistischen Sowjetunion einerseits und den USA andererseits befand, spielt es heute den politischen Gegenpart zu den USA und steht in wirtschaftlicher Konkurrenz zu der nahezu gesamten restlichen Welt. Durch seine politische Einflussnahme in vielen Ländern Afrikas und Asiens verwandelt sich die Volksrepublik immer mehr zu einem weiteren Zentrum der polarisierten Welt.

Über die Muslime, die im aufstrebenden China leben, haben wir nur wenige Kenntnisse. Doch die Globalisierung und der weltweite Informationsfluss beeinflussen auch das Leben der schätzungsweise 80 Millionen Muslime des Landes.

Hinsichtlich des muslimischen Lebens in der Volksrepublik können zwei widersprüchliche Entwicklungen beobachtet werden. Einerseits verschlimmert sich die Situation in dem im Nordwesten Chinas gelegenen Ostturkestan, offiziell das autonome Gebiet Xinjiang (Sinkiang), von Tag zu Tag. Die hier ansässigen Uiguren sehen sich vielen Repressionen, darunter die aufgezwungene Geburtenkontrolle, ausgeliefert, welche beim besten Willen nicht mehr als Einschränkungen des religiösen Lebens bezeichnet werden können, sondern in einzelnen Fällen das Ausmaß eines Massenmords annehmen. Einen Reisepass oder gar eine Ausreiseerlaubnis zu bekommen, ist für Uiguren, im Gegensatz zu Angehörigen anderer Ethnien, fast unmöglich. Andererseits lassen sich in anderen Regionen des Landes erfreuliche Entwicklungen hinsichtlich der Lage der Muslime beobachten. Interessant dabei ist, dass die aus Ostturkestan vor allem nach Peking emigrierten Uiguren, von den Repressalien, denen sie in ihrer Heimat ausgeliefert waren, weitestgehend verschont bleiben. Die Imâme in Ostturkestan unterstehen der direkten Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas und werden von dieser ernannt. In den anderen Gebieten des Landes wird diese Aufgabe von muslimischen Vereinigungen wahrgenommen.

Die erste muslimische Vereinigung Chinas wurde 1953 in Peking gegründet. Auch wenn ihr Ziel in den ersten Jahren darin bestand, die Vereinbarkeit von Islam und kommunistischer Ideologie zu propagieren, kann ab 1980 ein Prozess der Unabhängigkeit beobachtet werden. Als ein wichtiger Faktor dieser Entwicklung kann sicherlich der ab 1978 verstärkte Handel zwischen China und einigen Staaten der muslimischen Welt wie Saudi-Arabien, Kuwait und dem Iran angesehen werden. Während das private Kreditgeschäft und freier wirtschaftlicher Handel nur wenigen Unternehmen in einigen Hafenstädten ein Begriff war, hatten halb private zinsfreie Geschäfte mit Kapital aus dem Golf ab 1980 vor allem in den Provinzen Gansu und Ningxia eine die wirtschaftliche Freiheit fördernde Wirkung.

In China wird immer noch eine Kampagne gegen Religionen im Allgemeinen und religiöse Vereinigungen im Besonderen geführt. Beispielsweise ist es verboten, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren Religionsunterricht zu erteilen. Auch wenn es außerhalb Ostturkestans zahlreiche offizielle Islamschulen, Madrasas und islamische Institute für höhere Bildung gibt, ist der grundlegende Religionsunterricht für Kinder nicht erlaubt.   

Was die Zahl der Muslime Chinas angeht, gibt es keine genauen Angaben. Von offizielle Stelle wird sie mit etwa 20 Millionen beziffert, doch noch in der Republik China während der Regierung der Kuomintang im Jahre 1936 betrug die Zahl der Muslime offiziell 48 Millionen und 105 Tausend. Daher kann die offizielle Angabe von 20 Millionen nicht stimmen, vor allem nicht, wenn man den allgemeinen Bevölkerungszuwachs hinzunimmt.

Geschichte der Muslime Chinas      

Muhammad (saw) persönlich habe sich schon, so die Überlieferungen, mit chinesischen Händlern unterhalten. Indes fand der erste Kontakt Chinas mit dem Islam während der Regierung des Kalifen Umar statt. Umar entsandte im Jahre 650, 18 Jahre nach dem Verscheiden des Propheten, eine Delegation unter der Leitung von Sâd bin abî Wakkas an den Hof des chinesischen Herrschers. Daraus entwickelte sich mit der Zeit eine Beziehung und später eine Zusammenarbeit vor allem im Bereich der Seehandels. Schließlich ist es kein Zufall, dass die meisten Moscheen in den südlichen Provinzen den Namen Sâd-Moschee oder Ashâb-Moschee, wobei das Wort Ashâb „Gefährten“ bedeutet und die Gefährten des Propheten bezeichnet, tragen.      

 

Im Jahre 755, 105 Jahre nachdem Sâd chinesischen Boden betreten hatte, wird Kaiser Su Tsung den abbasidischen Herrscher Abû Dschâfar al-Mansûr um Hilfe bitten, um einen Aufstand seiner Armee niederzuschlagen. Der Kalif gewährte ihm seine Unterstützung. Nach dem Sieg über die Aufständischen wurden den Muslimen vorteilhafte Niederlassungs- und Handelsmöglichkeiten in weiten Gebieten des Landes gewährt. Die Sung-Dynastie (960 bis 1279) kann daher fast als das goldene Zeitalter der Muslime in China betrachtet werden. Doch die eigentliche Niederlassung von Muslimen fand unter dem nichtmuslimischen Mongolenherrscher der Yuan-Dynastie Kubilai Khan statt. In dieser Zeit sind die Muslime in Süd- und Zentralchina sesshaft geworden. Man sagt sogar, dass es der muslimische Chinese Admiral Zhen He war, der noch vor Kolumbus den amerikanischen Kontinent, 1421 Südamerika und 1423 Nordamerika, entdeckt hat. Erst ab der Ming-Dynastie und verstärkt in der Mandschu-Dynastie (1644 bis 1911) wurden die Muslime als störend empfunden.

Der 1820 in Lanzhou entfachte muslimische Aufstand sprang auch auf andere Provinzen über und führte, zusammen mit dem 1845 in Ostturkestan begonnenen Aufstand zur Gründung einer zehn Jahre bestehenden islamischen Dynastie. Die Mandschuren wurden bis 1911 in ihrem Vorgehen gegen die Muslime von Russland und Großbritannien unterstützt. Erst die Gründung der Republik durch Sun Yat Sen verschaffte den Muslimen eine Atempause, die aber durch das kommunistische Regime 1949 schnell beendet wurde.

Provinzen mit muslimischer Bevölkerung

Die chinesischen Muslime leben vorwiegend in den Provinzen im Norden bzw. Nordwesten Chinas. Außerdem gibt es eine bedeutende Anzahl von Muslimen in der Provinz Yunnen. Neben Ostturkestan zählen Gansu, Ningxia und Qinghai zu den Provinzen mit einer traditionell hohen Anzahl von Muslimen. In Metropolen wie Peking, Tianjin, Shanghai, Zhengzhou, Hohhot und Ganzhou leben große Gruppen von Muslimen, wobei es in Peking, Tianjin und Hohhot sogar separate muslimische Stadtviertel gibt. Gemäß den aktuellsten Schätzungen soll es allein in der Hauptstadt Peking 300.000 Muslime geben.

 

Wenn man die Verteilung der Muslime auf die Provinzen gemäß der Ethnien betrachtet, ergibt sich folgendes Bild: Die Hui leben in allen Povinzen Chinas, doch vor allem in den Provinzen Ningxia, Gansu, Xinjiang, Qinghai, Henan, Hebei und der Insel Heinan. Bei den Muslime mit einer anderen Ethnie sieht es wie folgt aus: Uiguren: Xinjiang, Peking, und in geringer Zahl in Gansu und Ningxia; Kazaken: Xinjiang, Gansu und Qinghai; Dongxiang: Gansu; Kirgisen: Xinjiang; Tadschiken: Xinjiang; Salar: Qinghai und Gansu; Usbeken: Xinjiang; Bonan: Gansu und Innere Mongolei; Tataren: Xinjiang.

Den Großteil der Muslime Chinas bilden die Hui, wobei diese Bezeichnung eine an das Mandarin angeglichene Form des arabischen Begriffs für den Gläubigen, „Mu‘min“, ist. Die Anzahl der Hui in China ist doppelt so groß wie die der restlichen Muslime, inklusive der Uiguren. Die Hui nennen sich selbst „Hui jiao ren“ (Volk von muslimischen Gläubigen) und legen Wert auf diese Bezeichnung. Es gibt sogar eine Diskussion über die Bezeichnung der Muslime Chinas. Die kommunistische Regierung favorisiert das im chinesischen mit dem Wort Muslim zu übersetzende „Musilin“. Die Regierung ist der Meinung, dass Hui zu sein nicht eine religiöse, sondern eine ethnische Zugehörigkeit sein, da es aufgrund des Drucks während der kommunistischen Ära eine Verfremdung der Muslime von ihrer Religion gegeben hat und man deshalb nicht Hui mit dem Islam gleichsetzen kann.

In der ersten Zeit übernahmen die chinesischen Muslime allgemein gebräuchliche muslimische Namen. Später setzte sich der Brauch durch, die Nachnamen der Ehefrau zu übernehmen, wobei sie während der Qing-Dynastie gezwungen wurden chinesische Namen zu tragen. Insbesondere in Yunnen und den benachbarten Provinzen hat sich die Tradition, die Nachnamen der Ehefrauen anzunehmen, erhalten. Die Muslime haben sich gegen aufgezwungene chinesische Namen gewehrt, indem sie diese, wie etwa beim Begriff Hui, dem Chinesischen angeglichen haben, wobei diese Namen nur von Muslimen verwendet werden. Beispielsweise heißt Muhammad Mu, Mustafa Mai, Mas‘ûd Mu, Hasan Ha, Husajn Hu und Sâd Sa. Seit der Kulturrevolution 1956 wurde nur wenigen die Erlaubnis gegeben, muslimische Namen zu tragen, doch seit 1990 steigt deren Zahl. Es gibt auch Muslime, die sich neben ihrem dem chinesischen angeglichenen Namen einen muslimischen Zweitnamen geben.

Mittel der Identitätswahrung

So wie viele andere muslimische Gruppen, die trotz des Drucks der kommunistischen Partei ihre Identität zu wahren versucht haben, haben sich auch die chinesischen Muslime der Kulturpolitik der Regierung widersetzt. Diese Bemühung um die Wahrung der religiösen Identität hat von Zeit zu Zeit insbesondere in Ostturkestan dramatische Züge angenommen, so dass es sogar zu Aufständen gekommen ist. Themen des Widerstand waren hauptsächlich die islamische Eheschließung, das Schächten nach islamischen Regeln, die Beerdigung, religiöse Feiertage und die Kleidung der Frauen. Für die chinesischen Muslime ist das Leben ein Leben zwischen Erlaubtem (Halâl) und Verbotenem (Harâm). Der Wert des Lebens gewinnt nur umso mehr an Bedeutung, je mehr man die Möglichkeit hat, sich an dem Erlaubten zu orientieren. Daher wundert es nicht, dass das chinesische Pendant zu Halâl, „qing zhen“, soviel bedeutet wie „rein und wahr“.

Die Muslime Chinas zählen neben dem als kleines Fest bezeichneten Ramadanfest und dem als großes Fest betrachteten Opferfest auch die Geburt des Propheten, also den Mawlîd an-Nabawî, zu den Feiertagen des Islams.

Als die kommunistische Regierung beschloss, sowie den Akt als auch die Niederschreibung der Eheschließungen unter die Aufsicht der Kommunen zu stellen, stieß dies auf den großen Widerstand der Muslime. Die Verantwortlichkeit für diesen Akt an die Kommunen zu übergeben, fassten sie als direkte Einflussnahme in religiöse Angelegenheiten auf, da die Eheschließung bisher traditionellerweise in Anwesenheit der Imâme und mit Bittgebeten geschlossen wurden. Denn die Eheschließung wurde als religiöse Pflicht angesehen.

Vor allem die während des Aktes der Eheschließung gesprochenen Bittgebete und Segenwünsche an den Propheten als auch die Erinnerung an die Eheschließung Alîs und Fâtimas war für die Muslime von großer Wichtigkeit. Eine Zeit lang wurde im Geheimen die religiöse Eheschließung und anschließend die offizielle Trauung vorgenommen. Momentan ist es, außer in Ostturkestan, den Muslimen erlaubt, ihre religiösen Eheschließungen und Feierlichkeiten auch öffentlich zu organisieren.

Vor allem angesichts der Tatsache, dass nach der Kulturrevolution die Uiguren gezwungen wurden Schweinefleisch zu essen und Schweine zu hüten, konnte dem Wunsch der Muslime nach halâl geschächtetem Fleisch nicht viel entgegengehalten werden. Die Bevorzugung der Hui vonseiten der Kommunisten hat auch einen sozialpolitischen Aspekt. Denn die Hui lebten im ganzen Land und waren für ihre Zuverlässigkeit in der Handwerkskunst und dem Handel bekannt. Sie hatten also einen guten Einfluss auf die Gesellschaft. Aus diesem Grund sahen sich die Kommunisten als auch die liberalen Republikaner, die das heutige Taiwan gründeten, auf die Unterstützung durch die Hui angewiesen. So ist es nicht verwunderlich, dass unter den Chinesen, die sich unter der Führerschaft von Chiang Kai-shek auf die Insel Taiwan absetzten, auch viele Muslime befanden. Um ihr Regime zu festigen, haben die Kommunisten die Hui im Vergleich zu anderen religiösen Gruppierungen bevorteilt. Ihnen wurde beispielsweise auch während des Armeedienstes Halâl-Fleisch und die Möglichkeit, die Gebetswaschung vorzunehmen, gewährt. Des Weiteren wurde ihnen in Peking erlaubt in muslimischen Vierteln Halâl-Restaurants zu eröffnen.

Vor allem die Muslime waren es wieder, die sich gegen die Vereinheitlichung der Kleidung im Zuge der Kulturrevolution widersetzt haben. Auch wenn sich die Männer den Vorgaben weitestgehend gebeugt haben, wurde der Kleidung der Frauen ein großer Wert beigemessen. Die Röcke oder Hosen der Frauen sind immer länger bzw. weiter als die der anderen Frauen und auch wenn sie keine traditionellen Köpftücher im herkömmlichen Sinne tragen, haben sie doch immer eine Kopfbedeckung. Die Männer indes bedecken ihr Haupt mit einer Takke.

Chinesische Muslimas erkennt man an ihrer eigentümlichen Kleidung. Die Farbe des Schals, den sie um die Schultern tragen, mag sich zwar von Region zu Region unterscheiden, jedoch sind sie meistens weiß, schwarz oder grün. Die mit einem Schleier versehene Takke in grün, schwarz und weiß, welche zur Kleidung der ledigen, verheirateten und alten Frauen Mittelasiens gehörte, war auch Teil der traditionellen Kleidung chinesischer Muslimas. In Zeitden des staatlichen Drucks haben die muslimischen Frauen an ihrer Bedeckung festgehalten. Heute werden diese Kleidungsstücke nur noch an Festtagen getragen. Die muslimischen Frauen bedecken sich nun auf die weltweit unter Muslimas üblich gewordenen Weise.

Weibliche Imâme

Eine Eigenart der Hui, die fremde Besucher manchmal verwundert, sind die weiblichen Imâme. Es sei aber darauf hingewiesen, dass obwohl es sich um Imâme handelt, die weiblichen Imâme, nicht das Gebet leiten.

 

Der Grund, der einen fremden Besucher (ohne ausreichend Kenntnisse über den Islam) zu einer solchen Annahme verleitet, ist die Tatsache, dass es zahlreiche „Nu Si“ genannte Moscheen gibt, die ausschließlich von Frauen besucht werden. Die Bezeichnung weiblichen Imâme ist die Übersetzung des chinesischen „Nu Ahong“, das vom persischen „Ahund“ (Gelehrter) abgeleitet wird. Mit weiblichen Imâmen sind also eigentlich weibliche Gelehrte gemeint.

Die Geschichte der Ahong beginnt in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Ahong sind insbesondere in Belangen, die die Frauen betreffen spezialisierte Gelehrte. Neben den Frauen vorbehaltenen Moscheen verwalten diese auch private Schulen, die nur von Mädchen und jungen Frauen besucht werden.

Ostturkestan 

Eines der sensibelsten Themen im heutigen China ist die Ostturkestan-Frage. Dort, wo es die meisten Menschenrechtsverletzungen gibt, dort sind auch die Regionen, mit den reichsten Bodenschätzen. Obwohl im heutigen China Entwicklungen hin zur Religionsfreiheit zu beobachten sind, gilt dies nicht für Ostturkestan. Hier schreitet die Politik der Repressionen immer weiter voran. Dieses Gebiet, das von 751 bis 1944 unabhängig war und dann nochmal ab 1944 eine fünfjährige Periode der Unabhängigkeit erlebte, gilt seit 1884 als „neue Provinz“ (Xinjiang) Chinas und darf sich nicht mehr Ostturkestan nennen.

Egal ob zur Regierungszeit der Kuomingtang oder der kommunistischen Partei Chinas, Beweggrund der Religions- und Völkerpolitik Chinas war immer Ostturkestan. Denn während Gesetze und Beschlüsse in anderen Gebieten des Landes nur halbherzig angewandt wurden, setzte man sie in Ostturkestan ohne Erbarmen durch.  Zum Beispiel wurde das Verbot arabische Schriftzeichen zu benutzen für die Uiguren erst 1983 aufgehoben. Das Verbot, in den Städten mehr als zwei Kinder zu haben, wird für die Uiguren auf ein Kind gesenkt. Es finden regelmäßige Razzien statt, bei denen die Frauen zur Abtreibung gezwungen werden. Es dürfen keine Moscheen in der Nähe von Schulen errichtet werden. Den Beamten ist es nicht erlaubt, im Ramadan zu fasten.

Wenn man nun noch die allgemeinen Folgen des 11. Septembers hinzunimmt, kann man sich die Repressionen, unter denen die Uiguren zu leiden haben, gut vorstellen. So wie die USA, meint die chinesische Regierung lediglich eine gerechtfertigte Politik des Drucks und der Einschüchterung zu verfolgen.

Dabei wurden zahlreiche Uiguren entweder bei Razzien getötet oder in Stadien exekutiert. Im Lichte dieser Kenntnisse ist es nicht verständlich, weshalb nur die Unabhängigkeit Tibets das Interesse der Weltöffentlichkeit auf sich zieht. Dabei passieren in Ostturkestan Dinge, die man unmöglich übersehen kann. Allah möge ihr Helfer sein. (am)

İlhan Bilgü http://www.igmg.de/